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Beirat erstmals berufen |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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Die Mitglieder des Beirats wurden bei der Mitgliederversammlung am 18. April 2008 erstmals berufen. Wir freuen uns sehr, dass wir die folgenden Experten als wichtige Partner für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg gewinnen konnten:
- Dr. Eberhard Bolay
(Universität Tübingen)
- Anne Braun-Röhner
(Landeselternbeirat Baden-Württemberg)
- Prof. Dr. Matthias Brungs
(Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen)
- Irmgard Fischer-Orthwein
(Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg)
- Christoph Nau
(Vereinigung von Schulleiterinnen und Schulleitern in Baden-Württemberg e.V.)
- Ingrid Scholz
(Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg)
- Dr. Götz Schwab
(Pädagogische Hochschule Ludwigsburg/ Forschungsverbund Hauptschule)
- Dr. Karsten Speck
(Universität Potsdam)
- eine Vertreterin einer Fachhochschule für Soziale Arbeit
- noch nicht namentlich benannt
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Aufgaben des Beirats |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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In der Weiterentwicklung der Schulsozialarbeit ist uns besonders an einem engen Austausch mit Vertretern von Wissenschaft, Forschung und Lehre sowie anderen Einrichtungen gelegen, die sich mit Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg befassen und diese fördern.
Als Plattform für den fachlichen Diskurs haben wir in unserer Satzung ein besonderes Organ, den Beirat, vorgesehen. Dieser hat folgende Aufgaben:
- Einbringen fachlicher Impulse für die Weiterentwicklung von Schulsozialarbeit
in Baden-Württemberg
- Unterstützung der Interessen von Schulsozialarbeit in Einrichtungen
oder Gremien im Kontext Schule
- Beratung des geschäftsführenden Vorstands und der Mitgliederversammlung
- Teilnahme an jährlichen Beiratssitzungen -„Ehninger Fachgespräche", einzelnen Online-Diskussionen mit Mitgliedern auf der Internetplattform und Mitwirkung an Fortbildungsveranstaltungen
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Dr. Eberhard Bolay |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich ein unverzichtbarer Bestandteil sozialer Infrastruktur, ein herausforderndes Lehr- und Forschungsfeld und ein Beispiel halbherziger Professionalisierung.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in ihrem Ansatz niederschwelliger Beratung und Alltagsbegleitung.
Kritisch beurteile ich die zunehmende ‚Ver-Schulung‘ der Schulsozialarbeit einerseits und ihre - nach wie vor! - schwache fachlich-strukturelle Basis andererseits.
Als Beiratsmitglied wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass sie sich in den einzelnen Schulen wie in der fachpolitischen Landschaft offensiver positioniert.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir einen Beitrag zur strukturellen und inhaltlichen Stabilisierung des ‚Eigen-Sinns‘ von Schulsozialarbeit."
Kontakt zu Dr. Eberhard Bolay
Universität Tübingen - Institut für Erziehungswissenschaft
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weiter …
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Prof. Dr. Matthias Brungs |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich ein ‚Flickenteppich‘ im Hinblick auf inhaltlicher Konzeption, und ein oft ‚vernachlässigtes Kind‘, was die Ausbreitung und Finanzierung betrifft.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in einer qualitativ guten Arbeit, in der neben Schülern und Lehrern auch Eltern, regionale Betriebe und der gesamte Sozialraum berücksichtigt werden.
Kritisch beurteile ich die mancherorts nach wie vor bestehende Sichtweise, dass Schulsozialarbeit hauptsächlich eine Feuerwehrfunktion innehat.
Als Lehrender von Studierenden der Sozialen Arbeit wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass sie ein Regelangebot an Schulen mit gesicherter Finanzierung und einheitlichen Qualitätsstandards wird.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir, dass der Austausch und die Vernetzung der relevanten Akteure intensiviert werden."
Kontakt zu Prof. Dr. Matthias Brungs
Duale Hochschule Baden-Württemberg Villingen-Schwenningen
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Irmgard Fischer-Orthwein |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich ein wichtiger Baustein einer lebensweltorientierten Jugendhilfe und ein Qualitätsmerkmal für eine gute Schulkultur.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in der breiten und von praktisch allen gesellschaftlichen und politischen Ebenen getragenen Akzeptanz der Schulsozialarbeit.
Kritisch beurteile ich Mini-Stellen, z.B. 30% Schulsozialarbeit für 2300 Schüler, und Tendenzen der Deprofessionalisierung, z.B. Hausaufgabenbetreuung und Mittagsessenaufsicht durch die Schulsozialarbeit.
Als Referentin wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass professionelle Selbstvergewisserung und gute fachliche Einbindung in der Jugendhilfe flächendeckend umgesetzt wird.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir kräftige Impulse und Unterstützung für regionale Netzwerke, sowie weiterhin erfolgreiche gemeinsame Jah-restagungen."
Kontakt zu Irmgard Fischer-Orthwein
Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg
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Christoph Nau |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich eine gesellschaftliche, pädagogischen und damit bildungspolitische Notwendigkeit.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in der Möglichkeit, Kinder und Jugendliche durch die enge Vernetzung ganzheitlich zu betrachten und zu unterstützen.
Kritisch beurteile ich die unterschiedliche Ausprägung von Ansatzpunkten, Leitlinien, Profes-sionalität und Verankerung in den Schulen.
Als Schulleiter wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass sie flächendeckend an allen Schularten zum selbstverständlichen Teil eines Bildungskonzepts würde.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir vor allem ein stärkeres politisches Gewicht der Schulsozialarbeit und das Anstreben eines gemeinsamen Leitbildes/ einer gemeinsamen Toolbox für die Installation von Schulsozialarbeit vor Ort."
Kontakt zu Christoph Nau
Vereinigung von Schulleiterinnen und Schulleitern in Baden-Württemberg e.V.
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Ingrid Scholz |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich ein wichtiges und notwendiges Angebot der Jugendsozialarbeit in der Bildungspartnerschaft Schule/ Jugendhilfe.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in ihrem präventiven Ansatz der beiden Systeme (Schule und Jugendhilfe) kennt und die jeweiligen Ressourcen nutzt.
Kritisch beurteile ich wenn Schulsozilarbeit als Dienstleister für die Schule gesehen wird.
Als Vertreterin der Jugendsozialarbeit wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass Schulsozialarbeit an allen Schulen ermöglicht wird und dass das Land sich finanziell beteiligt.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir fachlichen Austausch und Weiterentwicklung und gemeinsame oder abgestimmte politische Vertretung."
Kontakt zu Ingrid Scholz
Landesarbeitsgemeinschaft Jugendsozialarbeit Baden-Württemberg
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Dr. Götz Schwab |
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Geschrieben von Benjamin Lachat
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„Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg ist für mich nicht nur Krisenmanagement und/oder Prävention, sondern gerade auch Bindeglied zwischen Schule und außerschulischer Lebenswelt und eine große Chance im Zuge der derzeitigen Entwicklung der Schulen zu Ganztagsbetrieben.
Die Chancen der Schulsozialarbeit liegen für mich in der besonderen Rolle der Schulsozialarbeiter, deren (‚andere') Kompetenzen, den Blick ‚vom Schüler aus' und einer zunehmenden Akzeptanz in der Öffentlichkeit.
Kritisch beurteile ich fehlende Akzeptanz bei der Lehrerschaft sowie eine Diskrepanz zwischen (überzogenen) Anforderungen/Erwartungen und dem tatsächlichen Ausbildungsstand.
Als Dozent/ Wissenschaftler wäre mir für die Schulsozialarbeit in Baden-Württemberg wichtig, dass die Kooperation zwischen verschiedenen Instituten intensiviert wird (z.B. Lehrerausbildung, Fort- und Weiterbildung, konzeptionelle Arbeit im Bereich der Schulprofile), die Ausbildungsstandards der Schulsozialarbeit (für die Abnehmer) transparenter werden und die Fort- und Weiterbildung intensiviert wird, insbesondere in der Kooperation mit den Schulen und Hochschulen.
Vom Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V. erhoffe ich mir Impulse für die Kooperation mit den Hochschulen (siehe oben), Impulse für die wissenschaftliche Arbeit (z.B. Examensarbeiten) und Öffentlichkeitsarbeit auf verschiedenen Ebenen (Schulverwaltung/Ministerium, Fachorgane, etc.)."
Kontakt zu Dr. Götz Schwab
Pädagogische Hochschule Ludwigsburg/ Forschungsverbund Hauptschule
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