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Wir sind da, wir bleiben dran! - Jahrestagung Schulsozialarbeit 2010 Drucken
Geschrieben von Benjamin Lachat   

Schulsozialarbeiter/innen in Baden-Württemberg - Wir sind da, wir bleiben dran! 

Andere Aufgabenfelder und Professionen sind oft nur kurze Zeit an der Schule, haben einen eng begrenzten Auftrag und nehmen die Kinder und Jugendlichen nur in einem kleinen Ausschnitt wahr. Schulsozialarbeiter/innen hingegen sind dauerhaft verlässliche Bezugspersonen im Lebensfeld der Kinder und Jugendlichen und begleiten deren Entwicklung häufig über einen langen Zeitraum. Schulsozialarbeit bleibt nachhaltig am Ball bei individuellen Problemlagen und strukturellen Themen!

Um Sie bei Ihrer anspruchsvollen Arbeit zu unterstützen, bietet die Jahrestagung fachliche Anregungen und Möglichkeiten zum Erfahrungsaustausch zu folgenden Themen:

  • Beiträge zur Weiterentwicklung der Profession
  • Gelungene Konzepte, Methoden und Handlungsansätze
  • Neue Modelle
  • Podiumsgespräch und Diskussion mit Vertreter/innen von Landesverbänden

 

Die Foren und Workshops werden zweimal hintereinander angeboten. In den jeweiligen Zeitabschnitten können Sie je zwei auswählen.
Bitte beachten Sie die Aushanglisten in der Tagungsstätte.

 

Programm Montag, 13.09.2010

9.30 Uhr Ankommen, Kaffee, Brezeln

10.00 Uhr Begrüßung und Aktuelle Infos
Irmgard Fischer-Orthwein, KVJS-Landesjugendamt
Petra Zai-Englert, Maria Flaig-Maier, Netzwerk Schulsozialarbeit Baden-Württemberg e.V.

10.30 Uhr Schulsozialarbeit: Stolpersteine und Bausteine
- Fragen - Denkanstöße - Orientierungen
Uwe Straß, Supervisor, Trainer, Berater Speyer

14.00 - 15.30 Uhr und 16.30 - 18.00 Uhr
Foren und Workshops I und II
• Kids auf der Kippe in die Sucht
Ulrike Wiesehütter, Release U 21 Stuttgart
• Förderung der Berufsreife - Beitrag und Rolle der Schulsozialarbeit
bei der Konzeptentwicklung der Schule
Dorothea Schmid-Ruß, Schulsozialarbeit Tübingen
• Integrative Kommunikation - Eine Erweiterung des
Modells von M. B. Rosenberg
Monika Schäpe, Kommunikationsberatung Reutlingen
• „Move-Mind-Musicalprojekt - Möglichkeiten der
Kooperation von Gemeinde, Schule, Schulsozialarbeit und Jugendarbeit
Cord Dette, Schulsozialarbeit Gammertingen
Michael Göggel, Mariaberger Ausbildung & Service gGmbH
• Cool sein, cool bleiben - Opferorientierte Gewaltprävention
Maria Flaig-Maier, Schulsozialarbeit Horb
• Konzepte und Erfahrungen der Schulsozialarbeit am Gymnasium
Regina Geismann, Soziale Arbeit Faustgymnasium Staufen
Alexander Meic, Schulsozialarbeit Lauffen/Neckar
• Strategien und Gelingensfaktoren der schülerorientierten
Elternarbeit für Eltern mit Migrationshintergrund
Hatice Hagar, Innovationsfond Freiburg
Waltraud Strohmeier, Schulsozialarbeit Freiburg
• Umgang mit Krisen und Trauer an der Schule am Beispiel Winnendens aus Sicht der Schulsozialarbeit
Andreas Beier, Beratung und Coaching Winnenden
Saskja Hornek, Schulsozialarbeit Winnenden

Programm Dienstag, 14.09.2010

9.00 Uhr Plenum
Das Drama der Leere - Wann und wie sich Bindungsstörungen
hinter Schulproblemen verbergen
Dr. Udo Baer, Zukunftswerkstatt „therapie kreativ" Neukirchen

10.30 - 12.00 und 13.00 - 14.30 Uhr
Foren, Workshops III und IV
• Schulsozialarbeit im Sozialcurriculum
Sabine Bornträger, Mörikeschule Backnang
• Derselbe Wind lässt viele Drachen steigen - Systemische
Beratung in der Schulsozialarbeit
Regine Groth-Kramer, Pro Juventa Reutlingen
• Qualitätsentwicklung für die Arbeit in Klassen - Zielklärung,
Produktbeschreibung, Evaluation
Astrid Happel und Reinhold Karrer, Stadt Esslingen
• Schule - Schulsozialarbeit - Jugendamt: Vernetzung im Bereich Kinderschutz (Handlungsleitfaden)
Dietmar Unterricker, Jugendagentur ju-max Sigmaringen
Winfried Fritz, ASD-Leiter Sigmaringen
• Faires Kämpfen - Raufspiele
Bernd Möhrle, Jugendwerkstatt EIGENSINN Freudenstadt
• Gewaltprävention an Grundschulen
Rita Ludäscher, Schulsozialarbeit Rastatt
• Mini-Stellen der Schulsozialarbeit - Anforderungen
und Grenzen
Ralf Breiter, Karolina Aißlinger, Stadt Weinstadt
• Projektplanung - Von der Projektidee zur Durchführung
Kerstin Kiener, Caritasverband Emmendingen
• Paten, Mentoren, Freiwillige: Darf helfen wer will?
Wer koordiniert?
Andreas Pchalek, KVJS-Landesjugendamt

15.00 Uhr „Tell me why" Musical
Eröffnungschoreographie, Jugendliche aus Gammertingen

15.20 Uhr Schulsozialarbeit im Spiegel der Gesellschaft
Podiumsgespräch mit N. Brugger (Städtetag),
C. Heilemann (Landkreistag),
C. Nau (Vereinigung von Schulleitern),
R. Kaiser (KVJS-Landesjugendamt), sowie
N.N. vom Landesschulrat und Landeselternbeirat (angefragt)

16.30 Uhr Tagungsende

 
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