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Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit vom 25.9.2020-26.9.2020 in Duisburg

Nachdem das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit das im Mai 2020 in Darmstadt geplante Netzwerktreffen aufgrund der Corona-Pandemie hat absagen müssen, freuen sich nun nach dem ersatzweise durchgeführten videobasierten Netzwerktreffen alle Delegierten und die geladenen Gäste über das Wiedersehen und Weiterarbeit in Duisburg.

Die Grußworte zum Bundesnetzwerktreffen sprachen

  • Tanja Sündermann vom Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit
  • Dorle Mesch von der LAG Schulsozialarbeit NRW e.V.
  • Mattias Otto, Referatsleiter Schulsozialarbeit im Ministerium für Schule und Bildung in NRW
  • Hinrich Köpcke, Leiter des Jugendamtes Duisburg

 

Geprägt waren die Grußworte von der im August 2020 durch das Kabinett des Landtags NRW getroffenen Entscheidung dauerhaft die Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit sicherzustellen. Durch diese richtungsweisende Entscheidung werden die Schulsozialarbeiter*innen in NRW dauerhaft in ihrer Tätigkeit absichert. Die Finanzierung von Schulsozialarbeit durch Landesstellen wird in NRW ergänzend weitergeführt.

Die Zuständigkeit wird zukünftig beim Ministerium für Schule und Bildung in NRW angesiedelt sein.

Die nun erfolgte dauerhafte Weiterfinanzierung von Schulsozialarbeit in NRW ist ein erster, wichtiger Schritt. – Das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit begrüßt diese richtungsweisende Entscheidung in NRW!

 

Im weiteren Verlauf berichteten die Delegierten aus den jeweiligen Landesnetzwerken der Schulsozialarbeit von ihren Aktivitäten, der Finanzierung von Schulsozialarbeit sowie den tagesaktuellen Themen der Schulsozialarbeit, welche das Handlungsfeld der Schulsozialarbeit derzeit beschäftigten (z.B. Schulsozialarbeit in Zeiten von Corona, Digitalisierung und Schulsozialarbeit).

 

Am zweiten Tag arbeiteten alle Anwesenden in Arbeitsgruppen an Themen wie z.B.

  • Gründung und Entwicklung eines Landesnetzwerks Schulsozialarbeit,
  • Gründung eines Vereins Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit,
  • politisches Engagement des Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit weiter.

 

Veränderungen gab es im Sprecher*innen-Team des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit:

Im Sprecher*innen-Team des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit standen neue Wahlen an. Wir bedanken uns herzlich bei Stev Pauli (ehemals Sachsen), Tina Schönerstedt (Mecklenburg-Vorpommern), Ilja Weißleder (Brandenburg) für das tatkräftige Engagement und die investierte ehrenamtliche Zeit.

 

Wir freuen uns, dass das Sprecher*innen-Team des Bundesnetzwerks Schulsozialarbeit um Tanja Sündermann (Bremen) und Heike Witzemann (Baden-Württemberg) nunmehr ergänzt wird durch Petra Schmidt (Hessen), Maren Knörzer (Niedersachen) und Peter Schroers (NRW).

 

Der Bericht zu den Aktivitäten des Sprecher*innen-Teams (Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit) wurde von allen Anwesenden anerkennend zur Kenntnis genommen und auch zukünftig durch gemeinsame Zielabsprachen weiter legitimiert.

Der Sprecher*innen-Kreis hat zahlreiche videobasierte Teambesprechungen durchgeführt,
erneut politische Stellungnahmen zur Schulsozialarbeit auf Bundesebene verfasst und in den politischen Prozess eingebracht und
an bundesweiten Fachgesprächen mit der Expertise der Fachkräfte der Schulsozialarbeit teilgenommen.

 

Am Bundesnetzwerktreffen nahmen acht delegierte Ländernetzwerke von Fachkräften der Schulsozialarbeit teil.

Auf dem Bundesnetzwerktreffen zu Gast waren Einzelpersonen aus dem Handlungsfeld der Schulsozialarbeit aus drei Bundesländern (Bayern, Berlin, Thüringen). Wir hoffen sehr, dass auch in diesen Bundesländern sich Fachkräfte der Schulsozialarbeit zu Ländernetzwerken zusammenschließen und durch Delegierte das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit hoffentlich bald unterstützen werden.

 

Nächste Treffen des Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit sind geplant:

  • Im Frühjahr 2020 in Hessen
  • Im Herbst 2021 in Hamburg

 

Zum Abschluss noch ein besonderer Dank an das ehrenamtliche Sprecher*innen-Team, welche das Bundesnetzwerk Schulsozialarbeit in Duisburg inhaltlich vorbereitet und ergebnisorientiert moderiert haben.

Der besondere Dank gilt auch dem Vorstand der LAG Schulsozialarbeit NRW e.V. für die organisatorische Vorbereitung, die Protokollführung, die vielen Handgriffe im Hintergrund und für die ehrenamtliche Anwesenheit der Vorstandsmitglieder, die ohne Delegiertenstatus teilnahmen.

 

Auszug aus dem Bericht von Dorle Mesch, LAG NRW

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